BAUMPFLEGE

Mit einem kompetenten Team und einer hochleistungsfähigen technischen Ausstattung meistern wir alle Arten von Baumpflegearbeiten.

Im Normalfall wird Baumpflege vorwiegend an Bäumen zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit durchgeführt. Dies trifft auf den Siedlungsraum sowie auf Naturdenkmale oder auf Nutzbäume zu. Wesentliche Gründe für die Notwendigkeit von Baumpflegemaßnahmen sind vorhandene Defekte im Baum, welche eine Gefährdung für Personen und Sachwerte darstellen können.
Fachgerechte Baumpflegemaßnahmen wenden wir an, um den Baum in seiner Verkehrssicherheit, seiner Vitalität und in seiner Entwicklung stärker zu fördern.

Jeder Baum wird vor Umsetzung der Baumpflegemaßnahmen von uns auf verschiedene Baummerkmale geprüft.
In Absprache mit Ihnen werden Art und Umfang der notwendigen Baumpflegemaßnahmen festgelegt.

Bei einem Ortstermin beurteilen wir, ob und welche Maschinen eingesetzt werden können und welche vorbereitenden Arbeiten notwendig sind (z.B. Absperrungen des Arbeitsbereiches).

Basierend auf diesen Kriterien wird Ihnen ein individuelles Angebot mit einem verbindlichen Festpreis unterbreitet. Das gibt Ihnen Transparenz der angebotenen Leistungen und Kalkulationssicherheit.

Als kompetenter Betrieb in der Baumpflege werden alle Arbeiten nach den aktuellsten technischen Richtlinien und der ZTV-Baum ausgeführt.

JUNGBAUMPFLEGE

Zur Jungbaumpflege gehören alle Maßnahmen, die dazu dienen, langfristig gesunde und statisch sichere Bäume zu erhalten.

Dazu gehören u.a. in der Anwachsphase (2-3 Jahre nach der Pflanzung) regelmäßiges Bewässern, eine Kontrolle der Baumbindung und spätere Beseitigung der Verankerung, um Einschnürungen zu vermeiden. Einschnürungen haben eine Stauung des Saftstromes und einen statischen Schwachpunkt des Baumes zur Folge.

Der auszuführende Erziehungsschnitt soll späteren Fehlentwicklungen vorbeugen. Hier wird ggfs. der Leittrieb freigestellt und gestäbt, Zwiesel und Konkurrenztriebe entfernt und ein Lichtraumprofil hergestellt. Der frühzeitige Schnitt an Jungbäumen verhindert später größere Schnittwunden und einen erhöhten Pflegebedarf.

KRONENPFLEGE

Bei der Kronenpflege handelt es sich um

• die Beseitigung von Totholz,
• die Beseitigung von kreuzenden und reibenden Ästen,
• die Herstellung des Lichtraumprofilschnitts und
• die vorsorgliche Freistellung von verkehrstechnischen Anlagen.

Schnittmaßnahmen sind entweder aufbauend (Erziehungsschnitt, Kronenpflege), indem sie den Baum darin unterstützen, eine stabile und gesunde Krone aufzubauen, oder sie werden vorsorglich bzw. aus Gründen der Verkehrssicherheit als Sicherungsmaßnahme durchgeführt.

Kronenpflegearbeiten führen wir mit eigenen Hubarbeitsbühnen oder an nicht anfahrbaren Standorten in Seilklettertechnik aus.

Baumpflege auf der Schweizer Strasse in Frankfurt am Main mit Strassensperrung

KRONENSICHERUNG

Kronensicherung dient dem Stabilisieren bruchgefährdeter Kronen.

Bruchgefährdung kann z.B. durch Alterungsprozesse, Veränderungen in der näheren Umgebung des Baumes sowie Eingriffe und Veränderungen im Wurzelbereich entstehen, aber auch durch nicht frühzeitig korrigierte Fehlentwicklungen wie z.B. V-Gabelungen (Zwiesel).
Durch das gegenseitige Verbinden von Ästen und Kronenteilen wird ein Bruch verhindert bzw. bei einem drohenden Bruch das Herunterfallen der entsprechenden Kronenteile.
Dazu verwenden wir dynamische Sicherungssysteme mit textilen Gurten aus synthetischen Fasern mit verzinkten Schnallen und bei stärkeren Belastungen auch Hohlseile, die verletzungsfrei eingebaut werden.
Der Kronensicherungsschnitt, als sehr intensiver Eingriff, dient der Wiederherstellung der Verkehrssicherheit, wenn der Baum (z. B. aus Gründen des Denkmalschutzes) nicht vollständig gefällt werden kann oder soll. Diese Schnittmaßnahmen sind in Regelwerken beschrieben.

Kronensicherungsmaßnahmen können mitunter helfen, Kroneneinkürzungen zu vermeiden.

KRONENEINKÜRZUNG

Bei der Kroneneinkürzung werden geschädigte bzw. bruchgefährdete Äste zurückgeschnitten.

Die Einkürzung von Kronenteilen geschieht aus statischen und baumumfeldbedingten Gründen, z.B. wenn die Krone in das Bauumfeld von Neubauten hineinragt.

Um das artgerechte Erscheinungsbild eines Baumes wiederherzustellen, ist dann oft ein Rückschnitt der gesamten Krone erforderlich.

EPS BESEITIGUNG

Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) gehört zur Familie der Prozessionsspinner.
Der EPS ist ein Pflanzen- und Gesundheitsschädling, der – wie der Name schon sagt – vornehmlich an Eichenbäumen auftritt. Betroffen sind zumeist die Gattungen Rot Eiche.

Ihren Namen verdanken die EPS ihrem typischen Verhalten, gemeinsam aus ihren Nestern in die Eichenkronen zu prozessieren, um sich dort von Blättern zu ernähren. EPS bevorzugen ein trocken-warmes Klima und in sehr trockenen Jahren kommt es zur Massenvermehrung.

Der EPS ist gefährlich. Weniger als Pflanzenschädling, sondern vielmehr als Gesundheitsschädling.
Der Grund: Im Larvenstadium tragen die EPS-Raupen giftige Haare, die beim Menschen Hautausschlag, Allergie oder Entzündung von Augen sowie der Luftwege verursachen können. Die warmen Sommer nach der Jahrtausendwende und in den Folgejahren, haben im Rhein-Main-Gebiet zu einer Massenvermehrung geführt. Eine Bekämpfung ist zum Schutz der Bevölkerung notwendig.

Bekämpfung: Biologisches Mittel Dipel ES(Bacillus thuringiensis) oder Neem Protect. Die Nachteile sind: Schnelle Auswaschung durch Niederschläge. Den richtigen Zeitpunkt der Besprühung treffen, kurze Wirkungsphase (2-3 Tage).

Erweiterte Bekämpfungsmethode: Absaugen der Raupen mit einer unserer Hubarbeitsbühnen. Hier stehen für beengte Verhältnisse auch kleine 3,5 t LKW zur Verfügung. Die Absaugung erfolgt mit Industriestaubsaugern, die keine eingesaugten EPS – Haare mehr nach draußen lassen. Unser Personal trägt einteilige Schutzanzüge mit Gebläse unterstütztem  Atemschutz. Die Arm- und Beinöffnungen der Schutzanzüge werden dabei mit Klebeband verschlossen, damit auch dort keine EPS-Haare eindringen können.

Kompetenz im grünen Bereich

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Garten- und Landschaftsbau GbR

Gebrüder Bernd und Markus Krämer
Huthmacherstr. 7
65931 Frankfurt am Main

Telefon (069) 37 37 05
Fax (069) 37 20 08

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